Pflegeherzen

24h in guten Händen

Einer der wichtigsten Themen für Pflegeherzen

Rechtliche Absicherung – mit Pflegeherzen auf der sicheren Seite

rechtliche-absicherungLegalität – Wir empfehlen unseren Kunden stets, eine legale Lösung für die Beschäftigung einer osteuropäischen Betreuungskraft in deutschen Haushalten zu finden. Das macht es für Sie wie für uns leichter, ein belastbares Vertrauensverhältnis aufzubauen. Doch dies ist immer noch schwierig. Das Angebot ist groß und unübersichtlich, die Branche nicht transparent und die Konzepte zur Umsetzung der 24-Stunden Betreuung sind sehr unterschiedlich.

Für uns ist die Einhaltung rechtlicher Rahmenbedingungen unverzichtbar. Deshalb prüfen nicht nur wir, sondern in unserem Auftrag auch eine Rechtsanwaltskanzlei, regelmäßig aktuelle Richtlinien und Gesetzgebungen zu dem legalen Modell der Entsendung. Damit Sie rechtlich verlässlich auf der sicheren Seite sind, prüfen wir neue, zwingend vorgeschriebene Rechtsgrundlagen sofort und bringen sie gegebenenfalls ein.

 


Legale Konzepte

Derzeit gibt es zwei Modelle, die rechtlich unbedenklich sind, wenn alle Rahmenbedingungen erfüllt sind:

Arbeitgebermodell

Hierbei ist die Betreuungskraft direkt bei Ihnen angestellt. Sie sind Arbeitgeber und tragen somit auch das Arbeitgeberrisiko. Das bedeutet Lohnfortzahlung bei Krankheit, Kündigungsfristen, plötzliche Kündigung oder Abwesenheit der Arbeitskraft usw. Unabhängig davon müssen Arbeitgeber auch dafür Sorge tragen, dass alle Sozialabgaben ordnungsgemäß abgeführt werden. Der Vorteil dieser Variante ist, dass der Arbeitgeber die Weisungsbefugnis hat.


Rechtliche Rahmenbedingen

  • Ordnungsgemäße Abführung der Sozialabgaben (Arbeitgeber trägt dafür Sorge)
  • Lohnbuchhaltung (ordnungsgemäße Lohnbuchhaltung muss geführt werden. Die Beauftragung eines Steuerberaters führt zu Zusatzkosten)
  • Einhaltung Mindestlohn (8,84 Brutto bei einer 40 Stunden Woche)

Entsendemodell

Bei dem Entsendemodell sind Sie nicht Arbeitgeber, sondern Sie nehmen eine Dienstleistung in Anspruch. Bei Pflegeherzen bedeutet das konkret, dass Sie einen Vetrag mit dem polnischen Dienstleistungserbringer schließen. Bei dem Modell sind die Betreuungskräfte im europäischen Ausland angestellt, das ausländische Unternehmen führt rechtmäßig alle Sozialabgaben ab und sorgt für die Einhaltung aller rechtlichen Rahmenbedingungen. Sie bekommen Personal zur Verfügung gestellt zur Führung der Hauswirtschaft und zur Alltagsbegleitung. Sind Sie unzufrieden mit dem Personal, haben Sie das Recht auf kurzfristigen Austausch. Sie sind also nicht gebunden.


Rechtliche Rahmenbedingen

  • A1-Formular (Sozialversicherungsnachweis ausgestellt von der jeweiligen Behörde im Ausland)
  • Keine Weisungsbefugnis (vorher klar besprochener Leistungsrahmen ist vorhanden. Personal arbeitet eigenständig)
  • Einhaltung Mindestlohn (8,84 Brutto bei einer 40 Stunden Woche)


Illegale bzw. bedenkliche Konzepte

Es gibt eine Vielzahl von illegalen und undurchsichtigen Betreuungskonzepten, die dubiose Agenturen anbieten und als legal anpreisen. Nachfolgend finden Sie die bekanntesten illegalen bzw. rechtlich bedenklichen Modelle aufgeführt:

1. Schwarzbeschäftigung

Weder Betreuungskraft noch Leistungsnehmer führen Sozialversicherungsbeiträge im In- oder Ausland ab. Hierbei handelt es sich um bewusste Schwarzarbeit.

2. Umgehung des Mindestlohnes

Seit 01.01.2015 gilt in Deutschland ausnahmslos der Mindestlohn. Dieser gilt auch für das Entsendemodell. Das bedeutet, dass die Betreuungskräfte 8,84 Brutto verdienen müssen. Auch die Arbeitszeit muss geregelt und dokumentiert werden. Eine Umgehung des Mindestlohnes ist gleichbedeutend mit Schwarzbeschäftigung.

3. Scheinselbständigkeit

Viele Betreuungskräfte arbeiten auf selbstständiger Basis (also mit Gewerbeschein) in deutschen Haushalten. Hier ist Vorsicht geboten. Es gibt eine Vielzahl von Rahmenbedingungen, die hier erfüllt sein müssen, um nicht in den Verdacht zu geraten ein Arbeitsverhältnis zu verschleiern.

Sollten Sie den Verdacht haben eines dieser Modelle angeboten zu bekommen, scheuen Sie sich nicht Ihr zuständiges Zollamt zu kontaktieren und um Rat zu fragen. Weitere interessante Informationen zu diesem Thema finden Sie beim Verbraucherschutz.